Erklärung in einfacher Sprache

EUTB Ergänzende unabhänige Teilhabeberatung

Kostenlose Teilhabe-Beratung an drei Orten

Die Beratung findet an drei Orten im Rhein-Erft-Kreis statt
  • Bergheim
  • Frechen
  • Hürth
  • Die Teilhabe-Beratung ist kostenlos und Sie brauchen nichts zu bezahlen.

Hierbei unterstützt Sie die Teilhabe-Beratung

Bei diesen Sachen helfen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:
  • Anträge für Geld
  • Anträge für Hilfen
  • Adressen von Einrichtungen
  • Zum Beispiel von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
    Oder von einer Wohn-Gemeinschaft für Menschen mit Behinderung
  • Suche nach einem Arbeits-Platz
  • Weiter-Bildung bei der Arbeit
  • Zum Beispiel als Prüfer für Leichte Sprache
    oder wie Sie selbst über Ihr Leben bestimmen können.

Alle Informationen in jedem Beratungs-Angebot

In jedem Beratungs-Angebot in Deutschland bekommen Sie alle Informationen
  • Zum Thema Teilhabe
  • Und zum Thema Rehabilitation
  • Das heißt Wieder-Eingliederung und bedeutet: Etwas wieder so machen wie vorher.
  • Zum Beispiel: Nach einer Krankheit wieder so arbeiten wie vor der Krankheit.
    Oder nach einem Unfall wieder so gesund sein wie vor dem Unfall.
  • Sie müssen nicht zu einem bestimmten Beratungs-Angebot gehen,
    wenn Sie Fragen zum Thema Teilhabe haben.
  • Sie müssen nicht zu einem anderen Beratungs-Angebot gehen,
    wenn Sie Fragen zum Thema Rehabilitation haben.
  • Alle Informationen bekommen Sie in einem Beratungs-Angebot

Unabhängige Beratungsangebote

Alle Beratungs-Angebote von der Teilhabe-Beratung sind unabhängig.
  • Das bedeutet: Die Angebote gehören zu keiner Partei.
  • Und zu keinem Verband. Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen. Sie arbeiten gemeinsam für eine Sache.
  • Zum Beispiel: Sie machen sich stark für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
  • Die Teilhabe-Beratung gibt es zusätzlich zu anderen Beratungen.
  • Man kann auch sagen: ergänzend.
  • Deshalb heißen die Beratungs-Angebote: Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.

Ihre Fragen werden ernst genommen!

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nehmen Sie und Ihre Fragen ernst.
  • Sie beraten nur.
  • Entscheiden sollen Sie alles selbst.
  • Dabei geht es immer um Ihre Wünsche.
  • Und um Sachen, die Sie für sich brauchen.
  • Es geht nicht darum: Für diese Sachen haben die Einrichtungen Geld.
  • Und nicht darum: Für diese Hilfen haben die Einrichtungen Geld.

Wer macht die Beratung?

Die Teilhabe-Beratung machen Menschen mit Behinderung.
  • Sie wissen am besten, was Menschen mit Behinderung brauchen.
  • So muss eine Beratung für Menschen mit Behinderungen sein.
    Denn sie haben oft das Gleiche erlebt.
  • Für diese Art von einer Beratung gibt es einen schweren Namen: Peer Counseling.
    Man spricht es so: "Pier Kaun-Selling"
  • Deshalb heißen die Berater und Beraterinnen mit Behinderung: Peer-Berater und Peer-Beraterin.
  • Man spricht es so: "Pier-Berater" und "Pier-Beraterinnen".

Über alle Themen offen sprechen

In der Teilhabe-Beratung können Sie über alle Themen offen sprechen. Sie können darüber sprechen:
  • Was Sie machen möchten.
  • Wo Sie nicht dazu-gehören.
  • Wo Sie nicht mit-machen können.
  • Wo Sie Hilfe brauchen.
Sie müssen nichts verschweigen!
  • Die Berater und Beraterinnen hören Ihnen zu.
  • Sie sagen nichts weiter.
  • Sie helfen Ihnen.

Wichtige Gesetze für die Teilhabe-Beratung

Im neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz steht:
  • Es soll eine Teilhabe-Beratung geben.
  • Es gibt auch eine Förderung für die Teilhabe-Beratung.
Dies bedeutet:
  • Der Staat gibt Geld für die Teilhabe-Beratung.
  • Das steht im: 9. Buch Sozial-Gesetz-Buch. Die Abkürzung dafür ist: SGB
  • Das Gesetz ist vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.
  • Die genauen Regeln für die Teilhabe-Beratung stehen in Paragraph 32.
  • Paragraph ist ein Abschnitt in einem Gesetz.
  • Es wird "Paragraf" gesprochen und abgekürzt mit dem Zeichen: §

Förderung durch BMAS

Die "EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 
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